Titel-Beleg Heft 160 - Arge Preussen

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Titel-Beleg Heft 160

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Das Foto zeigt einen Brief aus Elberfeld OPD Düsseldorf nach Amsterdam im Königreich der Niederlande. Der Brief ist an die Herren Luden und van Geuns in Amsterdam gerichtet und stammt von der Firma Meckel und Co. Der Brief wurde am 15. Januar 1859 (Datum des Ankunftsstempels auf der Rückseite) am Bahnhof von Elberfeld aufgegeben. Der Brief ist mit einer 3-Silbergroschen-Marke (Mi.Nr. 8a) der 2. Ausgabe freigemacht.
Die Marke wurde einzeln mit dem Nummernstempel „373“ (Elberfeld) entwertet. Zusätzlich wurde der dreizeilige Rahmenstempel „ELBERFELD BAHNHOF  15 1 * 5-6“ als Aufgabestempel abgeschlagen.
Eine Gewichtsangabe des Briefes fehlt, allerdings findet sich der Stempel Franco und die blaue handschriftliche Angabe 10 (Cents). Das Aufgabejahr ist anhand des Ankunftsstempels von Amsterdam leicht bestimmbar. Außerdem gibt es entsprechende Hinweise im Inhalt..

Zur Portoberechnung:
Briefe aus Preußen in die Niederlande im Januar 1859 wurden nach dem gültigen Postvertrag zwischen Preußen und den Niederlanden aus dem Jahr 1851 taxiert [1]. Die Gebühr für diesen Brief setzte sich aus dem preußischen Anteil von 1 Silbergroschen (gemäß Anlage C der Ausführungsbestimmungen [2]) und dem Anteil der niederländischen Post (Anlage D der Ausführungsbestimmungen [3]) von 10 Cents (das entspricht 2 Silbergroschen) zusammen.

Somit waren insgesamt 3 Silbergroschen an Gebühren zu bezahlen. Die Sendung ist also korrekt freigemacht.  


Literatur:
[1] Postvertrag zwischen der Königlich Preußischen und der Königlich Niederländischen Regierung, Amtsblatt des Königlichen Post-Departements Nr. 13 (1851) Beilage
[2] Verzeichnis der unter und bis zu 10 Meilen so wie der über 10 bis 20 Meilen von der Niederländisch-Preußischen Grenze entfernt liegenden preußischen Postanstalten, Amtsblatt des Königlichen Post-Departements Nr. 13 (1851) Beilage C
[3] Verzeichnis der Königlich Niederländischen Post-Comptoirs mit Angabe der Briefporto-Sätze, Amtsblatt des Königlichen Post-Departements Nr. 13 (1851) Beilage
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