Preussenphilatelie im Fokus

Der rote Nummernstempel aus Hirschberg - ein philatelistisches Kleinod

630 (Hirschberg, Regierungsbezirk Liegnitz) in rot auf Briefstück, 2 Silbergroschen schwarz auf blau und 3 Silbergroschen schwarz auf gelb (Quelle: Sammlung David Voigt)

Hirschberg im Riesengebirge, das heutige Jelenia Góra, war seit 1850 postalisch der neu geschaffenen Oberpostdirektion Liegnitz unterstellt. Mit der Einführung der preußischen Nummernstempel erhielt Hirschberg die Nummer 630. Die Stadt war ein bedeutender schlesischer Postort; um 1840 hatte Hirschberg 7.144 Einwohner, heute sind es rund 75.000.

Beschreibung des Briefstücks in der 48. Auktion Potsdamer Philatelistisches Büro GmbH "630" (Hirschberg) in Rot auf Briefstück mit 2 Sgr. blau und 3 Sgr. schwarz/gelb zentrisch auf jeder Marke aufgesetzt und von leuchtender Farbe. Alle Marken sind ringsherum breitrandig geschnitten und sehr frisch. Ein phänomenales und ebenso seltenes Pärchen des roten Stempels, sign. Drahn und Grobe, Unikat aus der Ado-Blecher-Sammlung und Luxus.

Beschreibung des Briefstücks in der 105. Auktion Südphila Peter Feuser: „630“ Hirschberg, klar in Rot auf vorzüglichem Luxus-Briefstück mit 2 Sgr. a. blau und 3 Sgr. a. gelb, eine einzigartige Pretiose von hohem Liebhaberwert, sign. Drahn, Grobe

Provenienz: Diese Pretiose war schon in den Sammlungen Ado Blecher, dann Augusta (Grobe) und zuletzt in der Sammlung Preussische Nummernstempel von Erich Stein.